Das Auge verliert sich in einem atemberaubenden Anblick, der sich uns von den Felsen aus eröffnet, die begehbar sind, und die kleine Bucht zu umarmen und zu schützen scheinen. Von einer kleinen Holzbrücke angezogen, beginnen wir die Stille und den Duft der kleinen Bucht zu riechen. Etwas sagt uns, dass sich hinter der Spitze, die ins Meer hinausreicht, der Granit in weiche, einzigartige Rundungen ausformt. Das sind die „Cote Piane“, die glatten Steine, die sich jeden Abend beim Sonnenuntergang rosa färben.

Beim Zurückgehen bekommen wir Lust, über den Strand hinaus in die Schluchten zu gehen, die „sassi barati“, die Ab – und Aufgänge der Klippen, um dem Rauschen des Wassers zu lauschen, das in jeden Felsspalt eindringt. Der salzige Duft des Meeres dringt in unsere Knochen und Haare… und gelangt auf manchmal ungewissen Wegen bis in unsere Haarspitzen. Cotoncello erscheint, eine kleine goldfarbene Strandzunge.

Hier hält das Meer still, umarmt kurz den kleinen Strand, hinterlässt Muscheln, kleine Holzteile, Krebsschalen, Steinchen und verlässt ihn dann. Wir sind faszinierte Zuschauer eines aufregenden Spektakels, das die Natur uns schenkt… hier zwischen unseren Klippen.

Das meer

Ein Sprung mit Taucherbrille und sofort tut sich ein Universum auf, das man gänzlich ergründen will. Wir befinden uns zwischen Granitmassen und tiefen Schluchten, die aus antiken Lavaströmen geformt wurden.

Wir sind im Meer und es scheint, als ob wir die flüssige Zaubersäule eines Spiegels überschritten hätten, wo wir mit Bewunderung ein Szenario vorfinden, das sich nur im Anschein gewandelt hat. Hier unten ist der Granit vorherrschend.

Ein Aufeinanderfolgen von Gorgonien, Anämonien und Algen, die fließen; und weiter Fische jeglicher Art, ein Meerstern, da unten am Meeresgrund… ein scheues Erscheinen einer Moräne zwischen den Klüften des Felsens.

Es bleibt nichts anderes, als sich von den sanften Wellen tragen zu lassen, zum Beginn einer Reise, die auch Entdeckung von Geschichten und Vergangenheit und ursprünglichen Erinnerungen ist.